Niemand ist gegen inklusive Sprache

Es wird ja doch relativ viel diskutiert, wie sinnig oder unsinnig inklusive Sprache und im Konkreten gendergerechte Sprache ist.
Ich habe da eine ganz eigene These. Ich behaupte: “Niemand ist gegen das Gendern oder gegen inklusive Sprache”
Niemand will eine bestimmte Bevölkerungsgruppe über andere stellen. Dieser Mindset ist doch in unserem Sprachraum so was von ausgestorben (oder zumindest so extrem zurückgegangen), dass kaum noch jemand Vertreter dieses Mindsets kennt.


Was die Leute nervt, ist doch lediglich, wie das Thema angegangen wird. Man ist ziemlich auf sich allein gestellt und alle gendern wieder anders.
Soll ich die Paarform anwenden? Den Genderstern? Oder doch lieber Binnen-I? Schrägstrich? Vielleicht auch noch mit Schmackes kunterbunt vermischt?
Welche Wörter muss ich überhaupt gendern? Angsthase? Dummkopf?
Welche Wörter und Bezeichnungen sind für meine Mitmenschen verletzend? Was, wenn ich da nicht auf dem Laufenden bin und völlig ungewollt beleidige? Ist “gehbehindert” ok?


Als Wim empfehle ich dir völlig uneigennützig auf unsere Software WhatImean zu setzen. Die hat das im Griff und unterstützt dich kostenlos.

Aber auch beim Gendern gibt es massive Unterschiede.
Wenn ich einfach bei jedem männlichen Wort aufgefordert werde, aufs Gendern zu achten, komme ich überhaupt nicht mehr vorwärts und verbessert habe ich damit nichts.


Ein paar Beispiele:

„Simon ist Polizist.“ Wenn mir eine Software hier “Polizist*in” zurückmeldet ist das in 99% der Fälle reine Zeitverschwendung. Denn Simon ist Polizist.

„In Bayern ticken die Uhren anders.“ Wenn die Software nicht versteht, dass es hier um ein Bundesland geht und nicht um “den Bayern”, ist mir auch nicht geholfen.

„Papst werden ist nicht leicht.“ Vielleicht doch „Päpstin“? Nein. Ein bisschen Weltwissen reicht, um zu erkennen, dass das so in der katholischen Kirche nicht vorgesehen ist (egal, was man darüber denkt).

„Meine Kollegen sind immer nett zu mir.“ Ja, hier ist eine Korrektur angebracht. Aber muss es immer der Gender-Stern sein? Oder kann man einfach ein neutrales Wort nehmen? Wie wäre es mit „Teammitglied“ oder „Belegschaft“?


WhatImean ist da anders. Ich gebe dir nur dann Hinweise, wenn es auch passt. Ich berücksichtige den Kontext und was du sagen willst. Das macht mir so leicht keiner nach. Zudem versuche ich es so unkompliziert wie möglich zu machen und achte auf die Lesbarkeit der Hinweise.


Nur so macht inklusive Sprache auch Spaß und kann sich ganz organisch in unseren Alltag einleben.

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